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Wie werde ich mein Handy wieder los? – 7 Tipps für den gesünderen Umgang mit dem Smartphone

Jetzt mal ehrlich, wir oft schaust Du auf Dein Handy? Im Durchschnitt verbringen wir 3h am Tag mit unserem kleinen Freund. Vieles geht dadurch schneller, doch auch die negativen Auswirkungen sind nicht zu unterschätzen. Die Unterbrechungen durch Smartphones können zu Unruhe und Zerstreuung führen. Oft sind wir dadurch weniger konzentriert und produktiv.

Doch wie kannst Du Dein Smartphone sinnvoll nutzen ohne Dich fremd bestimmen zu lassen? Gar nicht so einfach? Stimmt! Deswegen haben wir hier 7 Tipps für Dich:

1. Hinterfrage Dein eigenes Verhalten

Zu Beginn ist es wichtig, sein eigenes Verhalten mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Wann und wie benutzt Du Dein Handy? Ist die Kommunikation mit anderen so, wie Du Dir das vorstellst? Zu welchen Zeiten oder Situationen nerven Dich Gespräche oder Chats? Wann rauben sie Dir Zeit und Konzentration? Ist es Dein Verhalten, was dich stört, oder ist es die Erwartung anderer?

 

Es kann hilfreich sein, sich diese Dinge einmal zu notieren und sich im nächsten Schritt einige persönliche Strategien überlegen, die helfen, Deinen Umgang mit dem Handy zu verändern.

 

2. Schaffe Dir feste Freiräume und Zonen, in denen das Handy tabu ist. Das kann zum Beispiel bei der Arbeit sein, bei einem Treffen oder Gespräch mit Freunden oder auch eine feste Stunde am Tag für sich alleine. Du kannst das Handy aber auch aus bestimmten Orten verbannen, wie zum Beispiel dem Schlafzimmer.

3. Mache den handyfreien Selbsttest. Oft haben wir das Gefühl, ohne Handy gar nicht mehr auszukommen. Besonders deutlich verspüren wir das, wenn wir das Handy zu Hause vergessen haben oder der Akku plötzlich leer ist und dann die innere Panik ausbricht. Deshalb kann dieser Selbstversuch spannend sein: Lass das Handy doch mal absichtlich zu Hause, also nicht den ganzen Tag, sondern z.B. wenn Du Einkaufen gehst. Vielleicht ist es zu Beginn etwas komisch, aber Du wirst schnell merken, dass es auch ohne Handy geht.

4. Nutze nicht alles, nur weil es möglich ist. Das gilt zum Beispiel für die Offline-Apps wie Wecker und den digitalen Einkaufszettel. Diese Funktionen sind natürlich praktisch, aber binden uns auch stärker an das Handy. Versuche also einmal, die Einkaufsliste auf einen guten alten Block zu schreiben und schau zu Hause auf den Stadtplan bevor Du losgehst. Das trainiert das Köpfchen und wenn man den Weg dann doch vergessen hat, frag doch einfach mal jemandem um Hilfe. Du wirst sehen, wie nett und hilfsbereit die meisten Menschen sind.

5. Gestalte Dein Handy nach Deinen Bedürfnissen. Es kann zum Beispiel helfen, die Push-Nachrichten auszuschalten, sodass Du nicht unnötig gestört oder abgelenkt wirst. Du solltest ebenso einmal Deine Apps entrümpeln und schauen, welche Du wirklich brauchst. Das schafft mehr Übersicht auf dem Handy-Bildschirm und Ballast abzuwerfen fühlt sich eigentlich immer gut an. Wer nicht ständig die roten kleinen nervigen Zahlen für die Anzahl neuer Nachrichten sehen möchte, kann die Apps von Facebook und WhatsApp auch in einen Ordner schieben oder auf die zweite Seite der Bildschirmübersicht.

 

Überwinde den inneren Schweinehund und halte durch, bis Du Dich umgewöhnt hast. Versuche deshalb, Dich so gut wie möglich an Deine Regeln zu halten. Nach einiger Zeit ist es dann gar nicht mehr so schwer. 2 weitere Dinge können Dir dabei helfen:

 

6. Gestalte Deine Handynutzung besonders unattraktiv. Viele Menschen haben das Handy ständig neben sich liegen oder tragen es unterwegs in der Hosentasche. Dadurch hört man jedes Klingeln oder spürt jedes Vibrieren.  Das Handy wird dann oft aus Gewohnheit nochmal schnell gezückt. Es kann also helfen, das Handy unten in der Tasche zu verstauen oder zu Hause an einen weiter entfernten Ort zu legen. Dadurch wird der Aufwand oft größer als das Bedürfnis, auf das Dispay zu schauen.

7. Informiere Dein Umfeld. Durch die schnelle und unkomplizierte Möglichkeit über das Handy zu kommunizieren, haben wir uns angewöhnt, möglichst schnell zu antworten und erwarten das auch von anderen. Genau das ist aber auch ein Grund, warum das Handy Stress auslösen kann. Deshalb ist es wichtig, das Umfeld an Dein neues Handyverhalten zu gewöhnen. Es kann helfen, wenn Du Deinem Umfeld von Deinem Vorhaben berichtest. Und wenn sich die Freunde daran gewöhnt haben, dass Du nicht sofort antwortest, wird sich das positiv auf Deine Entspannung auswirken.

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Aktionsbündnis Seelische Gesundheit

Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit ist eine bundesweite Initiative, gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit. Wir vertreten Betroffene von psychischen Erkrankungen, Angehörige und Experten. Gemeinsam setzen wir uns für einen offenen Diskurs über psychische Gesundheit ein.
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